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p
l u t o n i u m n i t r i c u m
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Ausführlich und mit einer breitangelegten Kasuistik
finden sie dieses Arzneimittel in unserem Buch beschrieben.
Eberle / Ritzer, Arzneimittellehre, Heilung von Krankheiten
in modernen Lebenssituationen, Neue Homöopathische Arzneien
1, Verlag Müller&Steinicke,München

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Dr.
Hans Eberle
Moorbadstr. 9
83093 Bad Endorf
Tel: 08053/510
Fax. 08053/7956026
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Friedrich Ritzer, dipl. theol.
Hochsteinstr. 10
94034 Passau
Tel:0851/ 40484
Fax: 0851/40486
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Auszüge
aus der Essenz der Arznei
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Die
zentrale Idee von Plutonium ist die Unterdrückung und Verschüttung
der innersten Kräfte des Menschen und die Bedrohung und Gefährdung
des Lebens im allgemeinen.
Das Wesen des Menschen ist bedroht (...)
Häufigste körperliche Erkrankungen, die wir bis jetzt
bei Plutonium erfolgreich behandeln konnten, waren Bronchitis,
Asthma, multiple Allergien, chronisches Müdigkeitssyndrom,
Rückenschmerzen und Neurodermitis. Für Kinder mit Kaiserschnittgeburt,
Ruhelosigkeit nachts, Panik und Angstsymptomatik, häufigen
Bronchitiden, Neurodermitis ist Plutonium geradezu eine Schlüsselarznei.
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Auszüge
aus der kurzgefaßten Arzneimittellehre
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Wirkungsbereich
Psyche, Angst, Panik, Zwang, Kopf, Bronchien, Wirbelsäule,
Schlaf
Gemüt/Lebenssituation
Panik, Angst, Gefühl der Existenzbedrohung, alle Formen existentieller
Bedrohung mit schwerer, dunkler Depression, (...), Kaiserschnitt:
Kinder und Mütter, Kinder auf Intensivstation, (...) Retter
in Auflösungs-, Bedrohungssituationen (...)
Kopf
Haarausfall, Migräne, Kopfschmerzen, wie wenn Schädeldecke
abhebt und explodiert, Schweregefühl
Nase
Saisonale Allergie, Niesen, Verstopfung
Gesicht
Tics, Blinzeln und Stottern
Hals
Akute eitrige Tonsillitis, rezidivierende Tonsillitis
Magen
Übelkeit und chronisches Erbrechen über Jahre
Rectum
Profuse Durchfälle mit Exsiccose, Stuhlgang häufig
Weibliche
Genitalien
Exzessive Menstruationsblutungen, chronische Blutungen mit massivem
Blutverlust
Brust
Spastische Bronchitis, Asthma, (...)
Rücken
Schmerzen Sacralregion mit Verzweiflung und großer Ruhelosigkeit
(...)
Extremitäten
(...) Ischialgie in der Schwangerschaft
Schlaf
(...)
Modalitäten
(...)
Träume
(...)
Hier
finden Sie unsere Vorgehensweise bei der Arzneimittelprüfung
zu
plutonium nitricum.
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Fall:
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Patient,
39 Jahre alt
Diagnose: depressive Angstsymptomatik
Der
Patient klagt über eine schwere Depression mit Ängsten.
Er schildert: "Morgens beim Aufstehen ist noch alles gut,
aber von 9 Uhr bis 12 Uhr steigt eine Angst auf, daß ich
es nicht mehr schaffe, daß ich mit meinem Leben nicht mehr
fertig werde. Ich bekomme Weinkrämpfe und alle möglichen
Zustände." Er fühlt sich in seinem Büro eingesperrt
und eingeengt. Er bekommt Erstickungsangst, wenn wenig Raum da
ist, das hatte er schon immer. Der Patient bekommt seine negativen
Gedanken nicht mehr aus dem Kopf und rätselt über seine
Krankheit, warum das gekommen ist und daß er es nicht aufhalten
kann. Angst zu sterben, Angst vor Krebs, alles Negative kommt
hoch und bedroht ihn. Er hat schon Angst vorm Aufwachen, weil
er dann weiß, wie schlecht es ihm in 2 Stunden gehen wird.
"Ich habe irrsinnige Angst, weil ich weiß, so kann
ich nicht mehr, so geht's nicht mehr weiter, schön langsam
ist mir schon alles "Wurst", alles kommt mir so sinnlos
vor, essen, schlafen,. Ich bin so fertig, ich kann mich nicht
mehr aufraffen. Es kostet mich eine immense Überwindung aufzustehen
und etwas anzupacken." Der Patient weint vor lauter Hilflosigkeit,
er fühlt, daß er nicht mehr ankämpfen kann, er
ist kraftlos. "Ich weiß nicht, ob das Sinn macht, Kinder
bekommen, Haus bauen etc.."
Übrige
Daten:
- Dünnflüssiger, übelriechender Stuhl
- Tinnitus, seit einer Meningitis
- Hyperventilationstetanie
- Einschlafstörungen
- Schweregefühl, Körper wie Blei
- Verlust eines Auges durch Luftgewehr
- Vater: Alkoholiker, der durch Autounfall verstorben ist
- Scheidung der Eltern als er 12 Jahre alt war
- Appetitlosigkeit
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Analyse: |
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Die
für den Patienten bedrohliche, depressive Angstsymptomatik
mit Furcht zu sterben, Angst vor Krebs, die klaustrophobischen
Zustände, das Gefühl der Körper fühlt sich
schwer wie Blei, waren das Zentrum der Verordnung für Plutonium.
Ergebnis:
14
Tage nach Einnahme der Arznei berichtet der Patient, daß
eine sofortige Besserung eingetreten ist. Der Stuhlgang hat sich
auch normalisiert, sogar der Tinnitus ist besser geworden, das
Essen schmeckt ihm wieder. 5 Monate später erscheint der
Patient in meiner Praxis mit einem Rückfall. Ich verordne
Plutonium 1000. Jetzt reagiert der Patient mit einer heftigen
Erstverschlimmerung und folgender nachhaltiger Besserung seiner
Beschwerden.
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(© 2006
by tjenno.de)
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