e x c r e m e n t u m   c a n i n u m

   
 


Ausführlich und mit einer breitangelegten Kasuistik
finden sie dieses Arzneimittel in unserem Buch beschrieben.
Eberle / Ritzer, Arzneimittellehre, Heilung von Krankheiten in modernen Lebenssituationen, Neue Homöopathische Arzneien 1,
Verlag: Müller&Steinicke,München


 
Dr. Hans Eberle
Moorbadstr. 9
83093 Bad Endorf
Tel: 08053/510
Fax. 08053/7956026




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Friedrich Ritzer, dipl. theol.
Hochsteinstr. 10
94034 Passau
Tel:0851/ 40484
Fax: 0851/40486

 
neue homöopathische arzneien
 
 
 

Auszüge aus der Essenz der Arznei

 
 

 

Unterdrückung des Eigenen bezüglich Ort, Bedürfnis und Ausdruck durch Besetzung, Mißbrauch, (industrielle) Gleichschaltung und Bequemlichkeit. (...)

Ein Kernproblem der Unterdrückung des eigenen Ausdrucks mit sich daraus ergebendem Sinnlosigkeitsgefühl in der modernen Industriegesellschaft liegt in der nie endenden verklebten und "verschleimten" Beziehung zu den Eltern. Statt zunehmender Freiheit Eigenentwicklung und Ablösung ist diese gekennzeichnet durch Scheinfreiheit und Intensivierung des Bindungspotentials zwischen Eltern und Kindern. Unter Erwachsenen äußert sich diese Krankheit in symbiotischen Beziehungen. Der Einzelne wird in solchen Beziehungen nicht freigegeben sondern instrumentalisiert. (...)

 

 
 

Auszüge aus der kurzgefaßten Arzneimittellehre

 
 



Wirkungsbereich
Kopf , Magen- Darmtrakt, Hüftleiden, Allergien, Nase, Augen, Haut,
Eßstörungen

Gemüt / Lebenssituation
Nesthockersyndrom, Kinder, die nicht ausziehen von zu Hause, Ablösungsprobleme, verklebte Abhängigkeitsverhältnisse von Eltern, Ehepartnern, Freunden, Beruf, fühlt sich gezwungen zu bleiben mit Schuldgefühlen,unterdrücktem Haß (...) "bringt den Mund nicht auf"" (Keynote) (:..) Schokoladenabusus, Suchtverhalten (...)

Kopf
(...) Migräne (...)

Augen
Allergie (...) Konjunktivitis (...)

Nase
Allergie, Heuschnupfen, (bewährte Heuschnupfenarznei) (...)

Gesicht
(...)

Magen
Übelkeit (...) Verlangen: Schokolade, Süßigkeiten, Dosenfisch, (...)

Abdomen
Bauchbeschwerden bei Schulproblemen, Bauchschmerzen krampfartig vor Stuhlgang (...)

Rectum
M. Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Enteritis, chronische Durchfälle, schleimige, weiche, breiige, wäßrige, blutige Stühle, Verstopfung (...)

Blase
Cystitis, Urininkontinenz,

Genitalien, weiblich
Hitzewallungen mit Schweiß (...)

Brust
(...)

Rücken
Cervicalsyndrom, akuter Schiefhals vor Schulbeginn, Bandscheibenvorfall BWS (...)

Extremitäten
Hüftarthrose einsteifende, verkalkende, stark schmerzhafte Hüftdysplasie (...),

Haut
(...)

Schlaf
(...) plötzliches Einschlafbedürfnis, Bedürfnis, sich sofort hinzulegen und zu schlafen (...)



Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei der Arzneimittelprüfung zu
excrementum caninum.

head
  Fall:   extremes Schokoladeverlangen
 

 

Frau, 36 Jahre alt
Diagnose: Morbus Crohn

Die Patientin leidet seit 15 Jahren mit Unterbrechungen an Morbus Crohn, der in ihrer ersten Schwangerschaft auftrat. Trotz 16mg Cortison leidet die Patientin an bis zu 5 Stühlen mit wässrig, breiiger Konsistenz und unbefriedigendem Gefühl nach Stuhlgang.
Begleitbeschwerden: Schulterschmerzen stechend hauptsächlich nachts, Bewegung und Wärme bessert. Bei geringer Cortisongabe leidet die Patientin an heftigen, krampfartigen Unterbauchschmerzen vor Stuhlgang.
Lebenssituation: Die Patientin hat in ein bäuerliches Anwesen mit großem Feriengäste- und Pensionsbetrieb eingeheiratet. Bis jetzt gehört den Eltern des Ehemannes das Anwesen. Sie hat immer versucht nie anzuecken, arbeitet 16 Stunden am Tag und versucht alles Recht zu machen. Bei der Anamnese fällt auf, daß sie ihren Mund nicht aufbringt, um zu sagen, was wirklich los ist. Kernproblem ihrer Lebenssituation ist ihre Schwiegermutter, mit der sie in der Küche zusammenarbeitet, wobei die Schwiegermutter dominiert und sie sich unterdrückt fühlt.

  Analyse:  
 

 

Die Lebenssituation der Patientin wertete ich als Unterdrückung des eigenen Bedürfnisses und Ausdrucks, da der ganze Lebensraum, in dem sie sich befindet, durch die Schwiegermutter besetzt ist.

Ergebnis: Nach 4 Monaten Behandlung mit Ex. can. in aufsteigenden Potenzen bis zur Q10 konnte ich die Patientin beschwerdefrei und ohne Cortisongaben entlassen. Die Blutsenkung normalisierte sich vollständig. Die Patientin machte auch eine positive psychische Entwicklung. Sie öffnete sich mehr und die Unterdrückung in ihrer familiären Situation wurde ihr klarer und bewußter, das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter freier. Eine neue Perspektive ergab sich dadurch, daß ihre Schwiegereltern in naher Zukunft zurücktreten und wegziehen werden.

 

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